Kommende Veranstaltungen:

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Vergangene Veranstaltungen:

15. September 2017, 20 Uhr "Duokonzert”

mit Monika Stadler (Harfe/Stimme) und Sigi Fink (Sax/Flöte). Weitere Informationen unter www.guntramsdorf.at

7. Juli 2017, 20 Uhr "Hommage an Philip Glass”

mit Pawel Markowicz an E-Orgel und Keyboard.

5. Juli 2017, 8 Uhr: Industriekultur-Exkursion
Leitung und Reiseführung:

Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

Thema
“Industriestadt St. Pölten"

Die junge Landeshauptstadt verweist heute gerne auf ihre römischen Wurzeln (Aelium Cetium), die mittelalterliche Privilegierung als landesfürstliche Stadt und die barocken Prachtbauten, um dem futuristischen Landhausviertel an der Traisen historische Bedeutung zu verleihen. Groß geworden ist St. Pölten, das um 1820 erst 5.000 Einwohner zählte, hingegen durch die Lage an der Kaiserin Elisabeth West-Bahn (1860), in deren Gefolge eine Welle von Industriegründungen einsetzte.
Unsere Exkursion führt uns (u.a.):
- In ein Herzstück der österreichischen Maschinenindustrie, die vom deutschen Heidenheim aus geleitete Voith Austria
- Zur Industriebrache der traditionsreichen Glanzstoff-Fabrik, deren bauliche Überreste den Aufbruch in die Wissensindustrie als Zitate begleiten
- Zu den verzweigten Betriebsanlagen der Harlander Baumwollspinnerei
- Zum letzten noch in Betrieb befindlichen Ziegelofen der Familie Nicoloso, die dem Handziegel eine Renaissance bereitet

20. und 21. Mai 2017, 14-18 Uhr Tage der Guntramsdorfer Museen

16. September 2016, 19:30 Uhr JuJu – wird schon stimmen

Ein Duo mit Bratsche und Saxophon, in dem aber auch gesungen, gepfiffen und zu verschiedenen Holzblasinstrumenten gegriffen wurde. “Schmelzwärme fürs Gemüt und Kraftnahrung für die Seele”.

8. September 2016, 8 Uhr: Industriekultur-Exkursion
Leitung und Reiseführung:

Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

Thema
“Das Obere Traisental: Ein Drahtseilakt österreichischer Industriegeschichte"

Von Lilienfeld die Traisen aufwärts, reiht sich entlang des schmalen Talbodens ein Kernstück österreichischer Industriegeschichte ans nächste: in Traisen fand der erste Temperguss statt, in St. Ägyd erfanden Fischer & Miller den Tiegelstahl, Furthof ist für die wilden Arbeitskämpfe seiner Feilenhauer bekannt.
Unsere Exkursion führte uns (u.a.):
- In die Industriesiedlungen Traisen, Marktl, Hohenberg und St. Ägyd – wo seit über 200 Jahren hochwertige Metallwaren erzeugt werden
- An die Stelle, wo einst Fischer & Miller mit dem Tiegelhochofen eine neue Seite im Buch der Stahlerzeugung aufschlugen
- Zum Ort des Gstettenhammers, wo heute Alubleche zu Fenstern gefalzt werden
- In das verzweigte Netz von Wehren, Werkskanälen, E-Werken, die das Tal zum industriekulturellen Hotspot machen.

3. Juni 2016, 20 Uhr Melange Sonido

Zu erleben war eine “weltmusikalische Mischung” aus Flamenco, Tango, Latin, Balkan und Klezmer sowie jazzigen Elementen, mit der Melange Sonido spielt, und zwar mit Bratsche, Akkordeon und Schlagzeug.

22. Mai 2016, 14-18 Uhr Tag der Guntramsdorfer Museen

Gemeinsam mit dem Heimatmuseum Guntramsdorf wurde im Rahmen des Museumsfrühlings der Tag der Tag der Guntramsdorfer Museen veranstaltet. Es gab bei uns Spezialführungen.

28. September 2014, 14-18 Uhr Tag der Guntramsdorfer Museen

4. Juli 2014, 8 Uhr: Industriekultur-Exkursion
Leitung und Reiseführung:

Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

Thema
“Zwischen Blumau, Wöllersdorf und Wiener Neustadt: Im Rüstungsgürtel des Ersten Weltkriegs.

Unsere Exkursion führte uns (u.a.) zu:
Areal der Wöllersdorfer Munitionsfabrik, Eisengießerei Nemetz (Besichtung), ein traditionsreicher Metallverarbeitungsbetrieb, Überreste der Pulverfabrik Blumau und des Tritolwerks (Besichtigung) am Truppenübungsplatz Großmittel, Flugfeld-Areal, Ausstellung „Für Kaiser und Vaterland? Wr. Neustadt im Ersten Weltkrieg“ (Führung)

27. Juni 2014, 20 Uhr Lesung Mercedes Echerer

Eine akustische Reise durch Europa

Die bekannte österreichische Bühnen- und Filmschauspielerin Mercedes Echerer las ausgewählte Texte aus der Hörbuchedition Europa Erhören und Überraschungstexte aus dem Märchenbuch für 5-99 Jährige Märchen, Mythen & Musik – Donau: Von der Generation der Großeltern überliefert und neu erzählt, u.a. von Christine Nöstlinger, André Heller und dem Imre Kertesz-Übersetzer György Buda.

Im Anschluss an die Lesung gab es die Möglichkeit mit der Künstlerin zu plaudern und Hörbücher wie Märchenbücher signieren zu lassen.

17. Mai 2014, 20 Uhr JUBILÄUMSKONZERT

100 Jahre Walzengravieranstalt
25 Jahre Museum

Harfenkonzert - Silberne Klänge an schwarzen Maschinen
Heide Müller auf ihrer Salvi-Konzertharfe

Karten an der Abendkasse um € 10
Kartenbestellung telefonisch (0699 1747 0706) oder über e-mail (museum@walzengravieranstalt.at)
Einlass ab 19. 45 Uhr
In der Pause feiern wir mit Sekt, Wein und Buffet.

4. Juli 2013, 8 Uhr: Industriekultur-Exkursion
Leitung und Reiseführung:

Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

Thema
“Wasser – Kohle – Bioäthanol – Atom(frei)”. Energiegewinnung im Tullnerfeld.

Unsere Exkursion führte uns (u.a.) zu:
Kohlekraftwerk Dürnrohr (Besichtigung), Rundgang durch die Siedlung Erpersdorf, erbaut ab 1940 für die ArbeiterInnen von Raffinerie und Hydrierwerk Moosbierbaum, Agrana Bioethanolwerk in Pischelsdorf (Besichtigung), Spaziergang auf dem Staudamm des Donaukraftwerks Altenwörth, Atomkraft(frei)werk Zwentendorf

Kosten: 38.- Euro pro Person (enthält Fahrt, Eintritte, Führungen, Verpflegung)

7. Juni 2013, 20 Uhr: Auf uns kommt’s an. Lieder vom Leben und Widerstehen

Neu vertonte Jura-Soyfer-Lieder von Maren Rahmann (Schauspielerin, Musikerin) und Rudi Görnet (Musiker und Improspieler). Ein politisches Chanson-Programm voller Witz und Charme.

Eine Veranstaltung des Kulturreferats der Gemeinde Guntramsdorf. Eintritt 12 €

24. Mai 2013, 20.00 Uhr: anDANZAS. Zwei Welten – Ein Konzert

Zsofia Boros, klassische Guitarre, und Sabine Hasicka, Perkussivtanz.

Klassische Gitarre und Rhythm Tap: Wie diese beiden so unterschiedlichen Ausdrucksmittel zu einem Klang verschmelzen können, der seinerseits musikalisch bewegt und eine verblüffende Bandbreite von kammermusikalischer Intimität bis zu fast schon orchestraler Energie generieren kann, das haben Sabine Hasicka und Zsófia Boros für sich, und für uns, entdeckt.

23. August 2012, 8 - 19 Uhr: Industriekultur-Exkursion

Andrea Komlosy und Hannes Hofbauer haben nach bewährtem Muster ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Industrielandschaft und historische Fabriksarchitektur, Ortsrundgänge, Werksbesichtigungen und aktuelle Fragen des Umbruchs der Industriegesellschaft kombiniert. Die Route führte diesmal durch das Schwarzatal.

Leitung und Reiseführung:
Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

Thema
Industrielandschaft zwischen Schneeberg und Rax:
Wasser, Eisen, Holz und Papier entlang der Schwarza

21. Juni 2011, 19:30 Uhr: Vortrags-, Film- und Diskussionsabend "Vom Fließband zur globalen Güterkette" - Automobilproduktion einst und jetzt

ReferentInnen:
Erich Artlieb, Christian Fasching, Gabriele Rudolf

Der Abend haben anhand der Automobilproduktion den rasanten Strukturwandel, den die Produktionssparte in den vergangenen 100 Jahren erlebt hat, behandelt. Der Abend hat Einblicke in die Produktion von Ford T und Audi A1 geboten. Er leuchtete Arbeitsweisen, Lohnschemata, Kontrollsysteme und gesellschaftliche Hintergründe aus. Einen Höhepunkt stellte das dokumentarische Filmmaterial aus den Jahren 1910 und 2010 dar. Filmdokumentation aus der Werkshalle: Ford T (1910) und Audi A1 (2010)

1. September 2011, 9 - 19 Uhr: Industriekultur-Exkursion

Andrea Komlosy und Hannes Hofbauer haben nach bewährtem Muster ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Industrielandschaft und historische Fabriksarchitektur, Ortsrundgänge, Werksbesichtigungen und aktuelle Fragen des Umbruchs der Industriegesellschaft kombiniert. Die Route führte diesmal durch das Piestingtal.

Leitung und Reiseführung:
Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

Thema
Entlang der Piesting - Durch das Tal der Kontraste.
Vom Holzkohlenmeiler über die Harzgewinnung zur hochmodernen Papierindustrie.

20. Mai 2011, 20 Uhr OUT OF THE BLUE

Free improvisations for voice, kalimba and live-electronics.

Agnes Heginger - Stimme & Rezitation
Karlheinz Essl - Elektronik & Klangskulpturen

Im Dezember 2009 kam es zu einem denkwürdigen Zusammentreffen zwischen der Sängerin Agnes Heginger und dem Komponisten & Elektroniker Karlheinz Essl. Ohne Vorbereitung traten die beiden im Essl Museum vor ihr Publikum und verzauberten es mit einer intensiven Performance, in der sich Sprache, Musik und elektronische Klänge in packender Weise durchdrangen. In “Out of the Blue“ entwickeln Heginger/Essl einen improvisatorischen Dialog. Gedichte von Ingeborg Bachmann, Hertha Kräftner, Joachim Ringelnatz und anderen dienen als Ausgangspunkt einer Klangreise, deren Verlauf stets ungewiss, aber voller Spannung und Abenteuer ist.

 

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2. Oktober 2010, 18:00 - 00:00 Uhr Lange Nacht der Museen

Für die Besucher der langen Nacht der Museen wurden die Maschinen der Walzengravieranstalt wieder eingeschaltet. Die Räder der schweren Maschinen drehten sich, die Transmissionsriemen haben geschlackert und geschnalzt. Der Duft von öl und Metall war allgegenwärtig. Abgerundet wurde das Angebot an die nächtlichen Besucher mit der Möglichkeit selbst ein Stück zu prägen.

23. Juni 2010, 19:30 Uhr: Buchpräsentation „Handwerkerzünfte & Gewerbepolitik“

Der Promedia Verlag und das Museum Walzengravieranstalt luden zu Buchpräsentation und Diskussion zweier Klassiker der österreichischen Wirtschaftsgeschichte:

Reschauer/Pribram: Handwerkerzünfte & Gewerbepolitik
Zwei Reprints aus den Jahren 1882 und 1907


Am Podium:

Andreas Weigl, Historiker und Herausgeber
Andrea Komlosy, Historikerin und Leiterin des „Museums Walzengravieranstalt“
Harald Steindl, Historiker, Wirtschaftskammer

9. Juli 2009, 9 - 19 Uhr: Exkursion „Industriekultur entlang von Schwechat und Fischa“

Andrea Komlosy und Hannes Hofbauer haben nach bewährtem Muster ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Industrielandschaft und historische Fabriksarchitektur, Ortsrundgänge, Werksbesichtigungen und aktuelle Fragen des Umbruchs der Industriegesellschaft kombiniert. Die Route führte diesmal von Guntramsdorf in Richtung Donau: zur Papierfabrik in Kleinneusiedel, an die Stätten der legendären k. k. priv. Schwechater Baumwoll-Manufaktur, zu Donaumühlen und Donauschiffern.


Leitung und Reiseführung:
Andrea Komlosy, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Hannes Hofbauer, Historiker und Journalist

18. Juni 2009, 19:30 Uhr: Frauen und Technik – (k)ein Widerspruch. Literarische Annäherungen

Mit dem Lise-Meitner-Literaturpreis ausgezeichnete Autorinnen lasen aus ihren Werken.
Moderation: Helga Gartner, Organisatorin des Lise-Meitner-Literaturpreises

Die 1968 verstorbene österreichische Physikerin Lise Meitner steht Patin für den gleichnamigen, 1994 gegründeten Literaturpreis. Die Bewerberinnen wurden dazu aufgerufen, aus der Perspektive von Frauen „Texte zu Naturwissenschaft und Technik“ zu verfassen.

16. Mai 2009, um 19 Uhr, Feier: 20 Jahre Museum Walzengravieranstalt

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9. Juli 2008, 9:00 Uhr: Exkursion "Industriekultur im Triestingtal"

Aufgrund der positiven Resonanz auf die Exkursion 2007 wurde unter der Leitung von Andrea Komlosy und Hannes Hofbauer erneut ein Ausflug auf den Spuren der Industrie veranstaltet. Diesmal führte er entlang der Triesting aus der Ebene des Steinfeldes hinein in das tief eingeschnittene Industrietal, wo sich Höhepunkte der niederösterreichischen Industriekultur aneinander reihen.

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12. Juni 2008, 19:30 Uhr: "Mode made in Osteuropa"

Fakten über die Bekleidungsindustrie in Billiglohnländern der Europäischen Union und wie die Frauen im Freihandel arbeiten: Fashion Kolonien vor der Haustür?

Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Bettina Musiolek (Evangelische Akademie Meißen, Expertin für Arbeitswelt und Globalisierung, Frauenarbeit und soziale Unternehmensverantworung, insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung. Dieser Abend wird gemeinsam mit der ATTAC-Regionalgruppe Mödling/Guntramsorf veranstaltet.

17. Mai 2008, 20:00 Uhr: Italienische Volkslieder gesungen von ALL´ARRABBIATA

ALL´ARRABBIATA hat für uns eine Vielzahl von Volksliedern aus allen Teilen Italiens zusammengetragen: Lieder über den Alltag, die Arbeit, über Liebe und Eifersucht...

www.allarrabbiata.com

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22. und 23. Juni 2007, 20.00 Uhr: "TRANSMISSION - Live-Performance und Installation zur Industriegeschichte"

Live-Performance (22. und 23. Juni)

Die Walzengravieranstalt mit ihren Maschinen wurde zum Instrument, in Bild und Klang live-elektronisch bearbeitet und transformiert. Die Maschinen wurden in Betrieb genommen. Die dabei entstandenen Arbeitsgeräusche und Bewegungsabläufe wurden elektronisch bearbeitet, wobei durch Vernetzung von Projektionsgeräten, Klang- und Lichterzeugern der Raum zur abstrakten virtuell-kinetischen "Raumbühne" gemacht wurde.

Installation (23. Juni - 29. Juli, nur Sa/So 14-18 Uhr)

In Videointerviews mit ehemaligen Arbeitern wurden die Lebensumstände und Arbeitsbedingungen thematisiert. Videomonitore wurden rund um die Arbeitsplätze installiert; die Menschen erzählten "von ihrer Tätigkeit aufblickend". Licht- und Klangprojektionen hoben Aspekte des Maschinenraums hervor, kommentierten und transformierten dessen Geschichte.

Veranstalter und Produzent: alien productions
Projektleitung: Andrea Sodomka
Mitwirkende: Martin Breindl, Norbert Math, Andrea Sodomka (alien productions, Konzeption, Installation), Florian Prix (cat-x, technische Leitung), ehemalige Arbeiter der Walzengravieranstalt (Interviewpartner)

Videos und Texte zu dieser Veranstaltung sind hier abrufbar.

 

2. Juni 2007, 20 Uhr: Großes Spiel in der Walzengravieranstalt

Einer der Großen auf dem Akkordeon, Alfred Melichar, nahm das Publikum mit auf einen spannenden Streifzug durch sein anspruchsvolles Repertoire bis zum Tango auf dem Bandoneon.

Es drehte sich an diesem Abend nicht alles um Akkordeon und Bandoneon. Objekte von David Staretz zeigten, wie sich Mechanik mit einer Drehung ins Flirrende verliert.

9. Mai 2007, 19.30 Uhr: Diskussionsabend

"So billig wie möglich – so regional wie möglich. Die Wiederentdeckung regionaler Märkte"

Referat von Univ. Prof. Andrea Komlosy, Institut für Wirtschaftsgeschichte
Referat von Christian Felber, Gründungsmitglied von attac, freier Publizist
Diskussion mit den Referenten und einem Vertreter der Clean Clothes Kampagne

Menschen wollen billig kaufen – Qualität vorausgesetzt. Ob das T-Shirt in der Region produziert ist oder von China kommt, wollen viele gar nicht wissen. Regionale Wirtschaftskreisläufe – das wäre zwar gut für unsere Wirtschaft und gut für die Minimierung des Verkehrs – aber ist das machbar in einer globalisierten Wirtschaft? Und ist das wünschenswert – denn hieße das nicht, den ohnehin armen Arbeitskräften z.B. in Bangladesch die Arbeit wegzunehmen?
Das Beispiel der Textilindustrie in NÖ: Die Wirkung globaler Rahmenbedingungen

30. September 2006, 19.30 Uhr LITERATUR IM MUSEUM WALZENGRAVIERANSTALT

Erstes Wiener Lesetheater und Zweites Stegreiftheater:
Texte aus der Arbeitswelt

Mitwirkende: Eva Pillipp, Werner Grüner, Franz Hütterer, Ottwald John, Hahnrei Wolf Käfer, Rolf Schwendter (VA), Fritz Steppat.

Programm: Texte von Viktor Adler, Berthold Brecht, Heinrich Heine, Egon Erwin Kisch, Maria Leitner, Alfons Petzold, Johanna Schopenhauer, Jahoda/Zeisel/Lazarsfeld, Max Winter, Rolf Schwendter.

Mit Liedern zur Kindertrommel von Rolf Schwendter.

Lesetheater holt das Theater vom Podest. Es stellt eine direkte Kommunikation zwischen den Mitwirkenden und dem Publikum dar. Es geht um das gesprochene Wort und nicht um das Spiel.
Rolf Schwendter, Professor für Soziologie und Devianzforschung, langjähriger Initiator aktivierender Kunst und Kommunikation, hat das „Erste Wiener Lesetheater“ zu einem fixen Bestandteil der Wiener Kulturszene gemacht. Erstmals diente die Werkshalle der Walzengravieranstalt als Saal und Kulisse für eine Aufführung. Passend zum Ort gelangten Texte zum Vortrag, die Erfahrungen der Menschen mit Industriearbeit zum Ausdruck bringen.

24. Juni 2006, 20.00 Uhr MUSIKALISCHES IM MUSEUM WALZENGRAVIERANSTALT

Ein Schlafzimmerkonzert für Leopold I.
Die Maschinen der Walzengravieranstalt wurden umspielt vom Reigen aus Galanterien und musikalischen Amouretten: ein Widerhall von Gefühlen an der Schwelle von Tag und Traum.

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10. Juni 2006, 19.30 Uhr GLOBALE WIRTSCHAFTSGESCHICHTE IM MUSEUM WALZENGRAVIERANSTALT

Vortrag von Andrea Komlosy zum Thema Calicos, Indiennes und Zeugdruck. Industrielle Revolution aus globalhistorischer Perspektive“
Andrea Komlosy, Obfrau des Museumsvereins und Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien, stellte in ihrem Vortrag altbekannte Erklärungsmuster für die Industrielle Revolution in Frage. Sie betrachtet den Übergang zum Fabriksystem im 18./19. Jahrhundert als nordwesteuropäische Antwort auf die damalige Überlegenheit chinesischer, indischer oder türkischer Textilien.

20. Mai 2006, 19.30 Uhr LITERATUR IM MUSEUM WALZENGRAVIERANSTALT

Lesung und Autorengespräch mit Beppo Beyerl zum Buch:
„Die Eisenbahn. Historische Weichenstellungen entlang des österreichischen Schienennetzes“
Moderation: Hannes Hofbauer (Promedia Verlag)
Der Essayist und Buchautor Beppo Beyerl unternahm eine literarische Zeitreise durch die Geschichte des Eisenbahnzeitalters, die Information mit Unterhaltung verband. Als Aufhänger für historische Erörterung, bahnliebhaberische Betrachtung und bissige Kommentare dient ihm der zyklische Wechsel von Großraum und Kleinstaat, von Privatisierung und Verstaatlichung sowie der Sprachen und Nationalitäten von Bahnpersonal und Bahnkunden.

 

Beeindruckend, einzigartig, virtuos, verträumt und faszinierend.
Diese Lobeshymne mussten wir nicht erfinden, sondern entnehmen sie der internationalen Presse. Mit solchen Worten werden die Auftritte der Pianistin Isabel Ettenauer bedacht, die für uns am 25. Juni 2005 um 20 Uhr eines ihrer „The Joy of Toy – Konzerte gegeben hat. (-> Fotos)

Informationen über Isabel Ettenauer: www.isabelettenauer.com

Anlässlich des Tages der Guntramsdorfer Museen am 26.September 2004 von 10 bis 17 Uhr veranstalten wir um 14.30 und um 15.45 Uhr ein Textildruckworkshop. Mit handgeschnitzten Textildruckmodeln aus dem 19. Jahrhundert werden Baumwollstoffe bedruckt. (-> Fotos)

Am 19. Juni 2004 haben wir einen Star auf der Mundharmonika präsentiert. Isabella Krapf spielte im Trio Harmonica and Vibes Swing und Jazz und erzählte Geschichten rund um die Mundharmonika und ihre Fabriken. Infos über die Solistin: www.chromaticharmonica.net (-> Fotos)

 

Am 4. Oktober 2003 fand in der Maschinenhalle der Walzengravieranstalt Guntramsdorf eine Lesung statt. Anlässlich der Präsentation der Diplomarbeit von Herrn Mag. Andreas Schmidt "Die Walzengravieranstalt Johann Endler & Co" las die Schauspielerin Katharina STEMBERGER zum Thema "Der Sang der Maschinen". (-> Fotos)

28. Juni 2003: In der Maschinenhalle der Walzengravieranstalt Guntramsdorf fand ein Streichquartettabend statt. (-> Fotos)

Es spielten:

Marc Keschmann, Violine

 

Peter Ebenhöh, Violine

 

Stefani Ebenhöh, Viola

 

Stefan Wagner, Violoncello 

 

Zur Aufführung gelangten:

- J.S.Bach: Die Kunst der Fuge: Contrapunctus IV
- Joseph Haydn: Streichquartett op.76, Nr.2 "Quintenquartett",
- Joseph Haydn; Streichquartett in D-Dur op.1, Nr.3, 1. Satz
- Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett op. 12, 1. Satz
- Rudolf Kemeter: Sieveringer Erinnerungen
- M. Kässmayer: Wildschütz'n Land
- M. Kässmayer: Im Nasswalder Holzschlag
- Josef Lanner: Neue Wiener Ländler

15. Juni 2002 : Klanginstallation der Kompositionsklasse Dieter Kaufmann, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Ausgehend von den Klängen der Maschinen und Materialien im Walzengravierwerk Guntramsdorf entstanden am Institut für Komposition und Tontechnik der Wiener Musik-Universität vier Kompositionen mit einer Gesamtdauer von etwa einer Stunde. Dabei wurden die funktionellen Klänge und Geräusche aus der Werkshalle mit Hilfe von musikalischen Computerprogrammen zu einem Klangkunstwerk komponiert. Aus der akustischen Erinnerung an die Arbeitswelt entstand elektroakustische Musik. Der Zuhörer erlebt den Spannungsbogen zwischen den beiden Klangwelten.

Der Besucher soll aus der nostalgischen Erinnerung an die analoge Welt industrieller Fertigung der letzten beiden Jahrhunderte in die digitale Zukunft der postindustriellen Gesellschaft entführt werden, aus der Virtualität des Realen in die Realität des Virtuellen, vom Werkstück zum Kunststück.


(-> Fotos)